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Wissenschaftler der Fakultät Informatik auf Multikonferenz mehrfach ausgezeichnet

03.05.2018 -

Die Themen Datenmanagement, Datenanalyse oder allgemein Datenwissenschaft erreichten in den letzten Jahren immer größere Aufmerksamkeit. Darüber hinaus erzeugten Schlagwörter, wie Industrie 4.0, digitale Transformation oder Big Data einen regelrechten Wirbel in der Wirtschaft und Gesellschaft, wenngleich die Wissenschaft diese Thema bereits seit über einem Jahrzehnt als Forschungsschwerpunkte betrachtet.
Mitarbeiter der Arbeitgruppe Very Large Business Applications (VLBA) der Fakultät für Informatik wurden kürzlich auf der "International Conference on Cloud Computing and Service Sciences" (CLOSER) und der "International Conference on Internet-of-Things, Big Data and Security" (IOTBDS) für ihre Arbeit ausgezeichnet.

In ihrem Konferenzbeitrag "A Data-Science-as-a-Service model" betrachteten Matthias Pohl, Sascha Bosse und Klaus Turowski die Entwicklung von Data Science Services. Auf der Basis einer umfassenden Literaturrecherche konzipierte man ein Cloud Computing Modell zur automatisierten Datenbereitstellung, Datenaufbereitung, Datenanalyse und Visualierung. Das entstandene Modell soll in Zukunft technisch umgesetzt werden und es kleinen und großen Unternehmen ermöglichen, aus ihren Prozess- und Geschäftsdaten automatisiert Erkenntnisse zu gewinnen und in vorhandene oder neue Geschäftsprozesse einzubinden.
Vor allem der hohe Innovationsgrad überzeugte das Programmkommitee der CLOSER und verlieh den "Best-Poster-Award" an die 3 Mitarbeiter der Otto-von-Guericke Universität.

Die Teilnahme an der parallel organisierten IOTBDS zeigte, dass sich gute Leistung im Studium nicht nur für gute Noten lohnen kann. Die studentische Arbeit von Janick Kubela zum Thema "Internet of Things Middleware: How Suitable are Service-oriented Architecture and Resource-oriented Architecture" wurde mit Unterstützung der Arbeitsgruppe VLBA als Konferenzbeitrag platziert und ebenfalls mit dem "Best-Poster-Award" prämiert. In diesem Beitrag wurden serviceorientierte und ressourcenorientierte Architekturansätze bei der Gestaltung einer IoT-Middleware argumentativ verglichen und unter der Betrachtung wichtiger Eigenschaften von Internet-of-Things Anwendungen eine Entscheidungsvorlage für die Architekturauswahl gegeben.

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Zur Multikonferenz

Die "International Conference on Cloud Computing and Service Science" wird seit 2011 jährlich vom "Institute for Systems and Technologies of Information, Control and Communication" ausgerichtet. Die Konferenz zum Thema Cloud-Computing erfährt von nationalen und internationalen Interessierten aus Wissenschaft und Wirtschaft hohe Beliebtheit.
Seit 2016 wird die CLOSER gemeinsam mit der "International Conference on Internet-of-Things, Big Data and Security" und "International Conference on Complexity, Future Information Systems and Risk" als Multikonferenz veranstaltet.uitable are Service-oriented Architecture and Resource-oriented Architecture" wurde mit Unterstützung der Arbeitsgruppe VLBA als Konferenzbeitrag platziert und ebenfalls mit dem "Best-Poster-Award" prämiert. In diesem Beitrag wurden serviceorientierte und ressourcenorientierte Architekturansätze bei der Gestaltung einer IoT-Middleware argumentativ verglichen und unter der Betrachtung wichtiger Eigenschaften von Internet-of-Things Anwendungen eine Entscheidungsvorlage für die Architekturauswahl gegeben.

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Der von Dr. Sylvia Saalfeld und Dr. Philipp Berg bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingereichte Antrag GEPARD wurde genehmigt.

26.04.2018 -

GEPARD - GEfäßwandsimulation und Visualisierung zur Patientenspezifischen Blutflussvorhersage für die intrakranielle AneuRysma-MoDellierung

Das dreijährige, mit über einer halben Million Euro geförderte Projekt umfasst u. a. zwei Doktorandenstellen und konzentriert sich auf die hämodynamische Simulation und Visualisierung von patientenspezifischen intrakraniellen Aneurysmen. Dabei steht insbesondere die Morphologie der intrakraniellen Gefäßwand und ihr Einfluss auf die hochaufgelöste Blutflusssimulation im Fokus. Darüber hinaus wird der Extravasalraum und somit der Bereich außerhalb der Blutgefäße in die Analysen einbezogen. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit der Neuroradiologie des Universitätsklinikums Magdeburg durchgeführt und ist am Forschungscampus STIMULATE angesiedelt.

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Patrick Saalfeld erhält MedVis-Award (2. Platz)

19.04.2018 -

Dem Doktoranden Patrick Saalfeld wurde auf dem diesjährigen Treffen der Fachgruppe "Visual Computing in Medicine" in Ulm der 2. Platz des MedVis-Awards verliehen. Die Basis hierfür stellen seine Arbeiten im Bereich des Skizzierens und Annotierens von Blutgefäßen dar, um die Anatomieausbildung und Therapieplanung zu unterstützen. Die Publikationen sind in Kollaboration mit Steffen Oeltze-Jafra (ICCAS Leipzig), Sylvia Saalfeld (Forschungscampus STIMULATE Magdeburg), Oliver Beuing (Uniklinikum Magdeburg) und Bernhard Preim (Arbeitsgruppe Visualisierung) entstanden.

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Magdeburger Oberbürgermeister ehrt die Teilnehmer der RoboCup- Weltmeisterschaft

06.03.2018 -

Der Magdeburger Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper ehrte die Teilnehmer der RoboCup-Weltmeisterschaft 2017, bei der das Team robOTTO der Otto-von-Guericke-Universität den zweiten Platz erzielte.

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Cotutelle-Verfahren an der FIN

16.03.2018 -

Erstmalig wurde an der Fakultät für Informatik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ein binationales Promotionsverfahren (Cotutelle de thèse), hier mit der Carleton University in Ottawa, Ontario, Kanada, durchgeführt. Herrn Carsten Grimm wurde der akademische Titel Doktoringenieur (Dr.-Ing.) mit dem Prädikat „summa cum laude“ im Ergebnis seines Promotionsverfahrens zum Thema: „On Two Problems Regarding Farthest Distances in Continuous Networks“ zuerkannt.

Entsprechend des internationalen Charakters dieses Dissertationsverfahrens erfolgten jährlich abwechselnde Studien- und Forschungsaufenthalte an beiden Universitäten. Um die Voraussetzung für die Promotion in beiden Ländern zu schaen, waren sowohl die Anforderungen des kanadischen Promotionsstudiengangs Doctor of Philosophy in Computer Science an der School of Computer Science der Carleton University als auch die Anforderungen des deutschen Promotionsverfahrens zum Doktoringenieur an der Fakultät für Informatik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zu erfüllen. Hierzu gehörten beispielsweise die an der Carleton University üblichen Lehrveranstaltungen und Zwischenprüfungen (Comprehensive Exams), sowie die an der Fakultät für Informatik übliche Vorstellung des Themas der Dissertation beim Doktorandentag. Bedingungen, welche an beiden Universitäten bestehen, wurden nur einmal erfüllt. So wurde etwa nur eine Dissertation verfasst und verteidigt. Nach dem erfolgreichem Abschluss verliehen beide Universitäten gemeinschaftlich einen Doktortitel, welcher vom Absolvent entweder in der kanadischen Form (Ph.D.) oder in der deutschen Form (Dr.-Ing.) geführt werden kann.

Die französische Wendung „Cotutelle de thèse“ steht für die „gemeinschaftliche Betreuung einer Abschlussarbeit“. Während seiner Promotion wurde Herr Grimm gemeinschaftlich von zwei Doktorvätern, Herrn Prof. Dr. Stefan Schirra vom Institut für Simulation und Graphik der Otto-von-Guericke-Universität und Herrn Prof. Dr. Michiel Smid vom Computational Geometry Lab der Carleton University, betreut.

Foto: Maria Manneck

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Frau Prof. Dr. Jana Dittmann wurde am 12.03.2018 von Minister Willingmann in den Digitalisierungs-Beirat: „Frisches Know-how für den digitalen Wandel“ berufen

14.03.2018 -

„Der Wandel liegt den Sachsen-Anhaltern im Blut. Ob Reformation, Bauhaus oder zuletzt die wirtschaftlichen Erfolge nach der Wende – modern zu denken und Zukunft zu wagen, hat in unserer Region immer einen festen Platz gehabt. Daher werden wir in Sachsen-Anhalt auch den digitalen Wandel meistern. Den Fahrplan dafür haben wir Ende 2017 mit der ‚Digitalen Agenda‘ abgesteckt; jetzt geht es darum, diese Digital-Strategie mit Leben zu füllen. Dabei setzen wir ausdrücklich auch auf externes Know-how. Umso mehr freue ich mich, dass wir für unseren neuen Digitalisierungs-Beirat 14 Expertinnen und Experten aus Sachsen-Anhalt und Deutschland gewinnen konnten.“ Das sagte Minister Prof. Dr. Armin Willingmann heute bei der öffentlichen Vorstellung der „Digitalen Agenda“ in Magdeburg.

Der Digitalisierungs-Beirat hat sich am 12.03.2018 konstituiert und wird in den nächsten Jahren die Umsetzung der „Digitalen Agenda“ begleiten. Die Mitglieder aus der Wirtschafts- und Wissenschaftslandschaft Sachsen-Anhalts und darüber hinaus sind von allen Landesministerien und der Staatskanzlei vorgeschlagen worden. Mit ihrem Know-how zu verschiedenen Facetten der Digitalisierung wollen sie dazu beitragen, den digitalen Wandel für Sachsen-Anhalt zur Erfolgsgeschichte zu machen. Aktuell mitverfolgen lässt sich diese Erfolgsgeschichte ab sofort auf dem neuen Twitter-Kanal des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung unter www.twitter.com/mwsachsenanhalt.

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff betonte: „Die Bewältigung des digitalen Wandels, seine kreative Gestaltung und die konsequente Nutzung aller mit ihm verbundenen Chancen ist die entscheidende Zukunftsfrage unserer und der nächsten Generation. Darum müssen wir in Sachsen-Anhalt schnelle Internetverbindungen zügig aufbauen und die Digitalisierung in Schule und Verwaltung vorantreiben. Dazu wird der heute zu berufende Digitalisierungs-Beirat einen wertvollen Beitrag leisten. Ich danke den Frauen und Männern, die sich bereitgefunden haben, in diesem Gremium mitzuwirken.“


Die Landesregierung hatte die „Digitale Agenda für das Land Sachsen-Anhalt“ am 19. Dezember 2017 beschlossen. Die wichtigsten strategischen Ziele sind u.a. der flächendeckende Glasfaserausbau, der Aufbau von Netzwerken und Kompetenzzentren für Unternehmen, die arbeitnehmerfreundliche Gestaltung der „Arbeitswelt 4.0“ sowie die digitale Transformation von Schulen, Hochschulen und der öffentlichen Verwaltung.

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Rollen bald selbstfahrende E-Bikes durch die Magdeburger Innenstadt?

30.11.-1 -

Ein Team aus Maschinenbauern, Informatikern, Logistikern und Umweltpsychologen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist dabei, gemeinsam ein autonomes E-Bike zu entwickeln, das auf Anfrage selbstständig zum Nutzer navigiert. Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es, eine Rufbereitschaft autonomer Lastenräder in der Landeshauptstadt Magdeburg zu realisieren. In wenigen Jahren soll dann eine Flotte von E-Bikes den öffentlichen und individuellen Nahverkehr ökologisch und ökonomisch wirkungsvoll ergänzen und in einem Bike-Sharing-System mit Fahrradruffunktion im Umfeld des Universitätscampus Anwendung finden.

Über eine Smartphone-App wird sich das Fahrzeug zu jedem beliebigen Standort rufen lassen und nach Nutzung selbstständig in ein zentrales Depot zurückbewegen. Den Fahrerinnen und Fahrern werden variabel konfigurierbare Aufsätze zur Verfügung stehen, mit denen sich beispielsweise einfache Lasten transportieren oder zusätzliche Personen, z. B. Kinder, befördern lassen.

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Letzte Änderung: 01.06.2018 - Ansprechpartner:

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