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Auf dieser Seite befinden sich die aktuellen Informationen der Fakultät für Informatik, Termine für die nächsten Kolloquien, sowie interne monatliche Informationen in Form Interner Mitteilungen (nur fakultätsintern einsehbar). Alte Pressemitteilungen können im Newsarchiv aufgerufen werden. Neuigkeiten als RSS abonieren

Auch finden sich hier Informationen zur Geschichte der Fakultät, die Jahresberichte sowie Broschüren, den Alternativen Studienführer und Logos für Hausarbeiten und ähnliches.

OVGU und Fujitsu: Auf dem Weg zur Hybrid-Cloud-Infrastruktur für SAP

19.10.2020 -

In Zusammenarbeit mit dem global agierenden IT-Unternehmen Fujitsu wurde im Juni 2012 das Fujitsu Lab Magdeburg innerhalb des Magdeburg Research and Competence Cluster für Very Large Business Applications (MRCC VLBA) unter der Leitung von Prof. Turowski gegründet. MRCC VLBA ist Teil der Fakultät für Informatik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU). Innerhalb des Fujitsu Lab wurde ein kollaboratives Forschungsprojekt gestartet, das sich den Herausforderungen neuer Hochleistungscomputertechnologien stellt. Im Rahmen des Projekts wurden hochmoderne datengesteuerte Methoden erfolgreich entwickelt und eingesetzt, um dem Industriepartner einen Geschäftswert zu liefern. Dieser Geschäftswert wird durch die Einführung und den erfolgreichen Einsatz wissenschaftlich neuartiger und relevanter Optimierungs- und Datenanalysetechniken innerhalb der SAP-basierten IT-Infrastruktur von Wirtschaftsunternehmen ermöglicht.

Nach den Erfolgen der bisherigen Forschung und Entwicklung im Fujitsu Lab Magdeburg widmet sich die Gruppe um Prof. Turowski (insbesondere Andrey Kharitonov als neu geförderter Projektforscher) zusammen mit Fujitsu auch weiterhin neuen Herausforderungen in der sich ständig verändernden IT-Infrastrukturlandschaft von Wirtschaftsunternehmen. Die steigende Akzeptanz von Cloud-basierten Lösungen in mittleren und großen Unternehmen birgt viele Herausforderungen an Optimierungspotenziale bei der Entwicklung und dem Betrieb der SAP IT-Infrastruktur.

Ab dem 1. September 2020 schlägt das Fujitsu Lab Magdeburg mit einem zweijährigen Projekt ein neues Kapitel in der industrierelevanten Forschung auf. Wir kombinieren unsere Forschungsexpertise, die Branchenkenntnis von Fujitsu und modernste datenwissenschaftliche Methoden, um eine strukturierte, quantifizierbare und erklärbare Strategie für die Umwandlung der traditionellen SAP-Unternehmens-IT-Infrastruktur in eine hybride Architektur zu entwickeln.

Das Hauptziel dieses Projekts ist es, die Vorteile von Cloud-basierten Lösungen und privaten Datenzentren zu kombinieren. Die wissenschaftlichen Hypothesen werden durch die Entwicklung neuartiger Softwarelösungen validiert, die von unserem Industriepartner zur Lösung realer Geschäftsprobleme genutzt werden. Die langjährige Zusammenarbeit zwischen OVGU und Fujitsu brachte und bringt auch weiterhin Innovationen hervor. Diese Innovationen bringen wissenschaftliche Erkenntnisse und Geschäftswert im Bereich der sich ständig weiterentwickelnden Anforderungen von SAP IT-Infrastrukturen. Diese Innovationen ermöglichen die effiziente Nutzung von SAP-Technologien in der Welt, in der eine steigende Anzahl von Cloud-basierten Lösungen erreicht wird.

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Erster FIN-Student absolviert erfolgreich Doppelabschluss-Programm

30.09.2020 -

Erster FIN-Student absolviert erfolgreich Doppelabschluss-Programm

Johannes Schleiß hat als erster deutscher Absolvent erfolgreich das Doppelabschluss-Programm des Sirindhorn International Institute of Technology (SIIT) der Thammasat University in Thailand und der Fakultät für Informatik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg abgeschlossen. Damit hat der junge Informatiker nun Abschlüsse von gleich zwei Hochschulen in der Tasche. Nach dem thailändischen Studenten Noppharat Tantiprapha ist Johannes Schleiß der zweite Absolvent des Doppelabschluss-Programms. Fester Bestandteil des Masterstudiums ist ein Studienabschnitt an der jeweiligen Partnerhochschule. „Am SIIT hat mir besonders die Internationalität gefallen“, berichtet Johannes Schleiß. „Durch die Arbeit in verschiedenen internationalen Projektteams habe ich insbesondere meine kommunikativen Fähigkeiten und meine Teamfähigkeit ausbauen können.“

„Wir sind sehr stolz auf unseren ersten Masterabsolventen. Dieser Erfolg bestärkt uns darin, den eingeschlagenen Weg der länderübergreifenden Kooperation zwischen dem Sirindhorn International Institute of Technology und der Fakultät für Informatik weiter auszubauen und künftig um eine Drittmittelförderung zu ergänzen“, unterstreicht Projektleiter Prof. Dr. Frank Ortmeier von der Magdeburger Informatikfakultät.

Bereits seit 2016 haben Studierende des Masterstudiengangs „Engineering Technology“ des Sirindhorn International Institute of Technology (SIIT) der Thammasat-Universität bzw. Studierende des Masterstudiengangs „Digital Engineering“ der Fakultät für Informatik an der Universität Magdeburg die Möglichkeit, einen Doppelabschluss (Double Degree) zu erwerben. Die Studierenden absolvieren einen Studienabschnitt an der jeweiligen Partnerhochschule im regulären Lehrbetrieb und legen dort auch entsprechende Prüfungen ab. Die Unterrichts- und Prüfungssprache im Doppelabschluss-Programm ist Englisch, eine gute Gelegenheit für die Studierenden, ihre Englischkenntnisse auszubauen.

Während ihres Semesters an der Partnerhochschule sammeln die Studierenden nicht nur Auslandserfahrung. Sie lernen zudem eine andere (Wissenschafts-)Kultur kennen und entdecken gleichzeitig die Besonderheiten ihrer eigenen. Sie knüpfen Kontakte und bauen Netzwerke in mindestens zwei Ländern auf. Das Studium endet mit einem Doppelabschluss, den beide Partnerhochschulen vergeben.

Vor allem für Studierende, die sich für eine internationale Karriere interessieren ist diese Art von Studienabschluss eine ideale Ausgangsbasis. Mit dem Abschluss in dem Double-Degree-Programm legen Studierende den Grundstein für ihr internationales Profil und machen sich damit zu gefragten Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt.

Johannes

Orientation Day at SIIT_2018a

 

Orientation Day at SIIT_2018b

 

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Hackathon Urlaub 4.0

09.10.2020 -

Tourismus in Coronazeiten ist nicht möglich? Zeigt das Gegenteil und nehmt einzeln oder als Team am Hackathon Urlaub 4.0 teil.

Zusammen mit der CurrentSystem 23 GmbH und dem Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V. sucht der Lehrstuhl Software Engineering am Samstag, den 21.11.2020 nach innovativen und kreativen Lösungen, um dem Tourismus im Land mit digitalen Hilfsmitteln wieder einen Aufwind zu verschaffen. Und das Beste: Die Teilnahme ist kostenfrei und je nach Wunsch vor Ort im Hörsaal der Fakultät für Informatik (Gebäude 29 – Raum 307) oder virtuell vom heimischen Wohnzimmer aus möglich.

Meldet euch bis zum 14.11.2020 beim Hackathon unter https://www.vernetzt-wachsen.de/hackathon-urlaub40/ an. Weitere Informationen findet ihr auch im beigefügten Flyer.

SM_Teaser_Hackathon_Uralub40_November

 

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Jana Eisoldt belegt den 3. Platz beim Zeiss Women's Award

29.09.2020 -

Frau Jana Eisoldt, eine Informatik-Masterstudentin an der FIN, hat soeben den 3. Platz beim Zeiss Women's Award belegt. Dieser Award zeichnet außergewöhnliche Leistungen von jungen Frauen in der Informatik aus und steht unter der Schirmherrschaft von Frau Elke Büdenbender (Juristin und Frau des Bundespräsidenten).

Mehr Informationen zum Award findet ihr hier.

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Der Lehrstuhl ComSys organisiert den ersten Workshop TCoNS

29.09.2020 -

English Version below

Der Lehrstuhl ComSys organisiert den ersten Workshop TCoNS (Workshop on Tools and Concepts for Communication and Networked Systems), der zusammen mit der 50. GI Jahrestagung INFORMATIK 2020 stattindet.

Die INFORMATIK ist die größte Konferenz der Gesellschaft für Informatik (GI) und wichtigster Ort für den Austausch zwischen Expertinnen und Experten im deutschsprachigen Raum.

Die diesjährige INFORMATIK 2020 findet virtuell vom 28. September bis zum 2. Oktober statt und kann in diesem Jahr kostenlos besucht werden.

Zum Programm der INFORMATIK 2020

Zum Programm des Workshops TCoNS

 

ComSys hosts the first Workshop on Tools and Concepts for Communication and Networked Systems (TCoNS), co-located with the GI Jahrestagung INFORMATIK 2020.

The INFORMATIK is the annual flagship conference of the Gesellschaft für Informatik (GI) and most important meeting location for members and experts in the german-speaking territories.

This year's INFORMATIK 2020 takes place virtually from September 28 to October 2, 2020 and can be visited for free.

To the INFORMATIK 2020 program

To the TCoNS workshop program



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Der Alternative Studienführer 2020 ist da

17.09.2020 -

Überlegst du an der FIN zu studieren oder willst du vielleicht einfach mal einen (studentischen) Blick in unsere Fakultät werfen?

Dann schau doch mal in unseren neuen Alternativen Studienführer rein!

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800 Experten vernetzen sich zur Tagung „Mensch und Computer“

07.09.2020 -

Wie können wir unseren digitalgeprägten Alltag mit Bankautomaten, unzähligen Passwörtern, Assistenzsystemen für Piloten oder Chirurgen nutzerfreundlicher, sicherer und insgesamt menschenfreundlicher gestalten? Wann werden Schwachstellen bei der Digitalisierung in puncto Sicherheit sichtbar, wie lernen Softwareentwickler ihre Nutzer besser kennen und mit welchen Methoden erfahren sie deren individuellen Vorlieben und persönlichen Erfahrungen?

Über 800 IT-Experten aus dem deutschsprachigen Raum werden sich vom 6. - 9. September 2020 auf der Tagung Mensch und Computer 2020 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg intensiv diesen Fragen widmen. Ungewöhnlich in diesem Jahr: Die traditionell als Schnittstelle zwischen Entwicklern und Praktikern konzipierte Tagung findet erstmals ausschließlich digital statt.

Mann bedient Maschine mit Tablet (c) shutterstock _ PopTika

Mann bedient Maschine mit Tablet (Foto: shutterstock / PopTika)

Virtuell vernetzt diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Psychologie, Informatik, Design gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Praxis. Die Themen der drei Tage reichen von den Möglichkeiten der digitalen Inklusion von Seniorinnen und Senioren über Chirurgietrainingssysteme, bei denen der Operateur Gewebeeigenschaften nicht nur sehen, sondern auch erspüren kann bis zum Einsatz von Virtual Reality als besondere Form der Mensch-Maschine-Interaktion. Es geht um Computerspiele für die Therapie von Kindern oder Schlaganfallpatienten, um Künstliche Intelligenz und Datensicherheit. Das gemeinsame und verbindende Ziel der Experten ist es, die Kommunikation zwischen Mensch und Computer prinzipiell leichter erlernbar, fehlerfreier und sicherer zu gestalten.

„Der demografische Wandel und die digitale Transformation stellen unsere heutige Gesellschaft vor große Herausforderungen“, so Prof. Dr.-Ing. Bernhard Preim, vom Institut für Simulation und Grafik der Universität und Organisator der Tagung. „Tätigkeiten werden regelrecht umgekrempelt und auch unser soziales Umfeld befindet sich im Wandel. Besonders für Senioren ist daher eine digitale Einbindung notwendig. Diese Inklusion ermöglicht zum einen ein selbstbestimmtes Leben im häuslichen Umfeld, zum anderen die Integration der Senioren im gesellschaftlichen Leben.“

Ein anderes relevantes Beispiel sei die Sicherheit, so Co-Organisator, Prof. Dr.-Ing. Christian Hansen. „Die meisten Sicherheitskonzepte sind schlecht benutzbar. Denn, wenn ich mir für jedes System ein Riesenpasswort mit Sonderzeichen und Zahlen merken muss und das alle drei Monate ändere, ist das sehr sicher, aber wahrscheinlich vergesse ich diese Passwörter wieder und wenn ich sie aufschreibe, dann ist die Sicherheit weg. Wie man einen guten Trade-Off zwischen intuitiver, einfacher Benutzbarkeit und hoher Sicherheit hinbekommt, auch darum geht es.“

Konferenz goes YouTube

Die Konferenzreihe Mensch und Computer habe seiner Meinung nach ein großes Alleinstellungsmerkmal: die unmittelbare Verbindung von Wissenschaftlern und Praktikern der Branche. „Sie bringt verschiedene Fachgebiete und Praxisfelder in den Diskurs, um voneinander zum Nutzen möglichst vieler Menschen zu lernen.“

Die Verlegung der Konferenz ins Netz sei eine Herausforderung, so Informatiker Preim. Statt Power-Point-Präsentationen würden Vorträge auf YouTube eingereicht und ausgewählt, Workshops in Zoom abgehalten, Diskussionen in Chats geführt. „Am Sonntag und Montag werden jeweils etwa 20 parallele Zoom-Sessions stattfinden. Die Workshop-Leiter und die Teilnehmenden sind dabei jeweils in einem Zoom-Raum; sie können „Breakout-Sessions“ nutzen, um auch in kleinen Gruppen etwas zu erarbeiten.“ Im Unterschied zum normalen Live-Format seien die Vorträge in der digitalen Variante deutlich kürzer. „Wir konzentrieren das Hauptprogramm jeweils auf den Nachmittag, weil keiner von uns glaubt, dass die Leute ganze Tage Videos schauen möchten.“ Die entstandenen Videos werden anschließend dauerhaft verfügbar sein.

„Richtig ist: Wir sparen Reisekosten, Flugmeilen, Hotelrechnungen und Restaurantbesuche“, so Preim über die virtuelle Premiere der Tagung. „Richtig ist aber auch, dass – da sind wir auch beim Thema der Tagung – ein virtueller Austausch bisher den persönlichen Dialog, der Nähe und Kontext liefert, nicht vollständig ersetzen kann. Ich bin gespannt, ob es uns gelingt, trotz der Fülle an Menschen und Themen einen fruchtbaren Diskurs zu organisieren."

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Letzte Änderung: 23.01.2019 - Ansprechpartner:

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